Ferien & Freizeit, Schule

Londonfahrt 2018

VON LARISSA DÖLS

Englischlehrer Markus Schunck als Stadtführer. Foto: Larissa Döls/CJD Oberurff

Angemalte Kaugummis, ein wunderschöner Ausblick, crazy Alien-Animationen, neue Freunde und spannende Geschichte, was denkt ihr worum es gehen könnte? Ja genau, die Londonfahrt 2018 des 10. Jahrgangs. Insgesamt waren 35 Schüler des Jahrgangs der 10. Klasse und drei Lehrer, Herr Gora, Herr Schunck und Frau Kollmer, dabei.

In England angekommen ging es in die „Underground“

Am 11. August ging es dann los mit der Zugfahrt von Treysa zum Frankfurter Flughafen und von dort mit dem Flugzeug nach England. Bei dem Flug traten Komplikationen mit der Einreise einer Schülerin auf, so dass sie zunächst nicht mitfliegen durfte. Doch es stellte sich heraus, dass mit den Papieren alles in Ordnung war, und sie und Herr Schunck konnten mit dem nächsten Flugzeug nachfliegen. Da unseres Verspätung hatte und das nächste überpünktlich war, holten die beiden die Gruppe noch an der Passkontrolle ein – time machine.

In England angekommen ging es in die „Underground“, mit welcher wir bis zu unserem Hostel fuhren. Das Hostel ist sehr gut, nahe an der Innenstadt, gelegen und es gibt gleich um die Ecke einen Supermarkt und viele Restaurants, Geschäfte und für die Kaffeejunkies gibt es auch ein Starbucks nicht weit weg. Außerdem gibt es Starbucks fast an jeder Ecke. Die Mädchensäle des Hostels sind ok und wir waren ganz alleine in der untersten Etage und durften sowohl die Jungen- und die Mädchenbäder benutzen, welche sich nur darin unterscheiden, dass auf der einen Tür „Boys“ und auf der anderen „Girls“ steht. Die Duschen fand ich persönlich am lustigsten da sie, wenn zu viel Wasser verbraucht wird, einfach ausgehen und sie andauernd zwischen heiß und kalt wechseln. Mein Persönlicher Tipp: Wartet nicht bis alle duschen gehen sondern geht gleich als erstes; dann ist das Duschen eigentlich ganz normal.

Insgesamt haben wir uns eine Menge historische bzw. wichtige Bauwerke/Häuser angesehen und auch von Herrn Schunck einen kleinen interessanten Vortrag bekommen, welcher nicht zu lang war und sehr interessant, sogar für Leute die nicht so auf Geschichte oder Politik stehen.

  • Der Tower of Londen, mit meiner Meinung nach der interessantesten Geschichte, über die es auch viele moderne Serien gibt, welche natürlich nicht ganz historisch richtig sind aber doch interessant sind.
  • Die Tower Bridge, über welche wir gegangen und auch auf einer Bootsfahrt auf der Themse, drunter durch gefahren sind.
  • Die Millennium Bridge, durch welche man direkt zur Tate-Gallery gelangt. Das Besondere an der Brücke ist, dass es einen Künstler gibt, der sich die Zeit nimmt, die super hart gewordenen Kaugummis anzumalen.
  • Das London Eye in welche wir leider als Gruppe nicht gegangen sind. Tipp Nummer zwei: Versucht erst gar nicht alleine, euch Tickets für das London Eye zu holen da man erst ab 18 oder mit einem Erwachsenen reindarf, aber vielleicht könnt ihr einen der Lehrer überreden!
  • Der Buckingham Palace, den wir gleich am ersten Tag sahen, da wir und uns das Changing of the Guards angesehen haben, welches ganz cool ist, wenn man den richtigen Platz hat, leider waren wir etwas abgelegener.
  • Das Globe-Theater über welches wir von Herrn Schunck wieder einen kleinen Vortrag erhielten.
  • Ab in die in die „Underground“. Foto: Larissa Döls/CJD Oberurff
  • Der Trafalgar-Square, an welchem eine Demo stattfand und wir auch darüber eine kleine Erklärung bekamen. Außerdem erzählte uns Herr Schunck auch noch etwas über Admiral Nelson und andere Dinge, welche wir sahen.
  • Wir waren dann auch noch vor dem Parlament und Downing Street 10, wo die Premierministerin wohnt.
  • Wir besuchten auch viele Parks, weil wir großes Glück mit dem Wetter hatten und es die meiste Zeit sonnig war, außer am Donnerstag, da hat es geregnet wie aus Kübeln.
  • Regent`s Park, in welchem viele Kunstwerke ausgestellt sind.
  • Auf dem Primrose Hill haben wir gepicknickt. Das Wetter war so gut, dass ich am Abend einen Sonnenbrand hatte.
  • Am Mittwoch hatten wir noch die Chance in ein Open Air Theater direkt an der Themse zu gehen, welches sogar kostenlos war.
  • Wir waren auch noch auf dem Camden Markt. Es ist so etwas wie ein Flohmarkt, obwohl es auch viele Essensstände gibt.
  • Kleiner interessanter Vortrag, der nicht zu lang war und sehr interessant. Foto: Larissa Döls/CJD Oberurff
  • Der Covent Garden ist auch so ähnlich wie ein „Flohmarkt“, wobei es zusätzlich in der Umgebung viele Straßenkünstler gibt. Es ist auch ein guter Ort zum Shoppen, wobei die Geschäfte aber sehr verstreut sind.
  • Die Tate Gallery fand ich persönlich sehr toll. Wir waren im obersten Stock, von wo aus man einen wunderschönen Ausblick hat und die Ausstellungen auch sehr interessant.
  • Am ersten Tag waren wir auch noch bei den horse guards, wo früher die königlichen Pferde waren und heutzutage der Geburtstag der Queen mit einer Parade gefeiert wird.
  • Zum Abschluss waren wir im Kino und haben uns den neuen Mission-Impossible-Film – natürlich auf Englisch – angesehen.

Alles in einem würde ich jedem die Londonfahrt empfehlen, da man Leute aus den anderen Klassen kennen lernen kann, und London eine wunderschöne Stadt ist, die besichtigten Sachen sehr interessant sind und man genug Freizeit hat, in der man, mindestens in Dreiergruppen, die Stadt auf eigene Faust erkunden gehen kann oder in ein Museum oder eine Gallery gehen kann. Zusätzlich haben wir auch gelernt, uns selbstständig in London fortzubewegen, da wir ab dem dritten Tag, in unseren Gruppen, in der Freizeit überall alleine hinfahren konnten. Noch ein Tipp: Wenn ihr einen guten Ort zum Shoppen sucht würde ich die Oxford Street empfehlen oder eines der vielen Kaufhäuser.

(Gestaltung: Andreas Bubrowski)

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