Schule

Musischer Abend 2017: Musik ist die Sprache der Leidenschaft

VON ELENA RÖSE (Klassenlehrerin 6c)

Großmamas Märchenstunde | Foto: Dirk Müller-Maguhn/CJD Oberurff
Großmamas Märchenstunde mit Phil Schaller.

Der Dienstagabend vor den Osterferien ist in unserer Schule traditionell der Musik und der Rezitation gewidmet. In diesem Jahr schien der Ausspruch von Richard Wagner, „Musik ist die Sprache der Leidenschaft“, das unterschwellige Motto des Abends zu sein. Schulleiter Günter Koch begrüßte im Musischen Saal wieder Eltern, Großeltern und Geschwister, die die Beiträge der Kinder und Jugendlichen hören wollten.

Von gemischten Frühlingsgefühlen

Johann Ochs und Inka Philippi

Johann Ochs und Inka Philippi leiteten die Zuschauer von da an professionell und unterhaltsam durch das Programm, das mit einem Gitarrenensemble startete. Von gemischten Frühlingsgefühlen des Schneemanns (von Alfons Pillach) erzählte uns daraufhin Charlotte Albert-Dingel, deren Beitrag sich weitere Frühlingsgedichte anschlossen, die gute Laune machten. Die Stimmung wurde durch Stücke auf der Altflöte (Josi Otto-Menuett) und dem Saxophon (Antonia Arndt-Calypso) und die tolle Blütendekoration mit selbstgebastelten Pappblüten und echten Tulpen unterstrichen. Vom Frühling zum Sommer brachten uns die Stücke von Fabian Engel mit Sommerzeit und die selbst geschriebene Ballade von Pia Homberger zauberte uns in einen Sommersturm, der uns den Atem stocken ließ. Passend dazu spielte Anneke Schlußnus anschließend ihr selbst geschriebenes Stück „Leben“ am Klavier, das uns allen eine Gänsehaut über den Rücken jagte.

Gitarrenensemble der Musikschule | Foto: Dirk Müller-Maguhn/CJD Oberurff
Gitarrenensemble der Musikschule.

Mit einer Märcheneinlage im Sinne von Großmamas Märchenstunde rezitierte Phil Schaller gekonnt ein selbstgeschriebenes Gedicht seiner Mitschülerin Anna Kilb, bevor uns die Balladen Belsazar von Heinrich Heine (rezitiert von Marvin Roth), Silvesternacht von Theodor Fontane (rezitiert von Elisa Sindermann) und schließlich die selbstgeschriebene Ballade The dam, suddenly it happened (rezitiert von Pia Homberger) nachdenklich und andächtig stimmten. Einen Stimmungswechsel vollzog Leonie Homberger mit dem Stück Rock´n´Roll auf ihrem Akkordeon, dem Gedichte über melancholische Mäuse und lustige Berge folgten. Grandfather´s Clock, gespielt von Mica Henke, leitete eine kleine Verschnaufpause ein.

Wohlverdienter Applaus für junge Darsteller | Foto: Dirk Müller-Maguhn/CJD Oberurff
Wohlverdienter Applaus für junge Darsteller.

Nach der Pause, in der sich Gäste und Künstler mit Brezeln und Getränken stärken konnten – an dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Jahrgangsstufe 12 – folgte das Streichensemble mit zwei schönen Stücken. Im weiteren Verlauf folgten kurzweilige und lustige Rezitationen aus der Tierwelt, über Hexenwesen, bis hin zur Liebe. Diese wurde von der Jahrgangsstufe 11 in so vielen verschiedenen Sprachen erklärt, dass jeder die internationale Macht der Liebe verstehen konnte. Henry Flach und Johannes Liegemann begeisterten mit einer gesanglichen Darbietung von Love me tender (Elvis Presley), die gute Laune verbreitete, den Abschluss bildete schließlich die Schulband mit dem Titel Hit the road Jack von Ray Charles. Zum Ende kamen alle jungen Darsteller noch einmal zusammen auf die Bühne und holten sich ihren wohlverdienten Applaus und eine kleine Belohnung ab, die größte Belohnung dürfte aber sein, dass es für alle so ein schöner Abend war. Vielen Dank an alle jungen Darsteller, ihr wart echt spitze!

(Gestaltung: Andreas Bubrowski)

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