Von Lea Klawe, Madita Hendriks (10b) und Miriam Aue (9e)

Triathlon-Team des CJD Oberurff. Foto: privat
Triathlon-Team des CJD Oberurff. Foto: privat

Endlich wieder Herbsttrainingslager! Am Mittwoch, 14. Oktober 2015, traten wir, das Triathlon-Team des CJD Oberurff, den 1.100 Kilometer langen Weg in die Berge der Provence an. Nach etwa 13 Stunden Fahrt kamen wir eine halbe Stunde nach Mitternacht an. Wir rollten unsere Isomatten und Schlafsäcke aus. Wie schön ist das Schlafen unter freiem Himmel bei zwei Grad über Null! Morgens zum Supermarkt für ein reichhaltiges Frühstück. Nachdem wir eingekauft hatten (inklusive Panaché, um die nächsten Trainingstage zu überstehen) ging es dann für unsere Superboys auf den „Bock“. Für uns, die Speedgirls, ging es ein wenig später los.

Superboys und Speedgirls:
Belastungszyklus von 3:1

Nachdem wir alle die erste Tour überstanden hatten, schlugen wir unsere Zelte auf dem Campingplatz in Greoux-les-Bains auf. Später ließen wir den ersten Tag beim gemeinsamen Essen ausklingen. Erschöpft von der langen Autofahrt und der Radtour schliefen wir alle gut. Die nächsten Tage wurde ordentlich trainiert. Vormittags bis nachmittags aufs Rad, anschließend eine Runde Laufen und ausgelassen in den Campingstuhl fallen lassen. Kochen, Essen, Werwolf spielen und über „Primelzahlen“ diskutieren, gehörten ebenfalls zu unserem Trainingstag.

Greoux-les-Bains

Kommen wir zu dem sportlicheren Teil unseres Trainingslagers: Wir haben einen Belastungszyklus von 3:1 gesetzt. Das bedeutet, wir haben an drei Tagen hintereinander ein Radtraining durchgeführt. Der vierte Tag diente der aktiven Erholung. Danach wurde nochmals an drei Tagen radspezifisch trainiert. Insgesamt lagen die Trainingsumfänge bei den Superboys pro Tag bei 115 bis 170 Kilometern. Die Speedgirls realisierten Trainingsumfänge von 80 bis 120 Kilometer am Tag, „round about“ also 600 bis 800 Kilometer während des gesamten Trainingslagers.

Unterwegs in der Provence Foto: privat
Unterwegs in der Provence Foto: privat

Was kostet´s?
Durchhaltevermögen, Ausdauer, Teamwork, eigenes und soziales Engagement.

Was bringt´s?
Erweiterung der genannten Aspekte, außerdem Freundschaften knüpfen, Trainingserfolg und die Verbesserung der Teamatmosphäre.

Wie ihr merkt, ist Triathlon nicht nur mit stupidem Training verbunden, sondern auch mit Spaß und dem Kennenlernen eines vom Radsport geprägten Landes.

(Gestaltung: BUB)