Borkum 2026 – Eine tolle Zeit mit Wattenmeer und Wasserturm
Wasser, Wissen und Weitblick – zu Besuch auf dem Borkumer Wasserturm


Die Klasse 8C traf sich um 8:40 Uhr in der Lobby der Jugendherberge Waterdelle, um gemeinsam zum Wasserturm auf Borkum zu gehen. Nach unserer Ankunft wurden wir zunächst in einem Raum begrüßt. Dort erhielten wir interessante Informationen über die Insel Borkum und die Geschichte des Wasserturms. Anschließend begann unsere Besichtigung des Turms.
Der Wasserturm auf Borkum verfügt über sechs Etagen, die jeweils einem besonderen Thema gewidmet sind. In der ersten Etage erfuhren wir, warum Wasser die wichtigste Grundlage für alles Leben auf der Erde ist. Die zweite Etage beschäftigte sich mit der historischen Entwicklung der Wasserversorgung auf Borkum. Dabei wurde erklärt, wie die Menschen früher auf der Insel mit Trinkwasser versorgt wurden.
In der dritten Etage lernten wir mehr über die Biologie und Ökologie des Lebensraums Wasser. Die vierte Etage widmete sich dem Umwelt- und Artenschutz sowie globalen Umweltfragen. In der fünften Etage ging es um die Nutzung von Wasser durch den Menschen und um die Verantwortung, diese wertvolle Ressource auch für zukünftige Generationen zu schützen.
Auf der sechsten und letzten Etage erwartete uns ein beeindruckender Rundblick über die gesamte Insel Borkum. Von dort konnten wir die Dünenlandschaft, das Wattenmeer und große Teile der Nordsee sehen.
Borkum ist die größte der Ostfriesischen Inseln und gehört zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Die Insel ist bekannt für ihre einzigartige Natur, ihre langen Sandstrände und ihre Bedeutung für den Küsten- und Naturschutz. Deshalb spielt auch das Thema Wasser auf Borkum eine besonders wichtige Rolle.
Zum Abschluss unseres Besuchs konnten wir an einer mit Wasser gefüllten Klangschale selbst Töne erzeugen und Musik machen. Kurz nach 10:00 Uhr verließen wir den Wasserturm und gingen gemeinsam zurück zur Jugendherberge.
Text: Paula Müller, Mariella Priester und Clara Scheufler
Bis zu den Knien im Schlick – unsere Wanderung im außergewöhnlichen Wattenmeer

Während unserer Klassenfahrt machten wir eine spannende Wattwanderung am Wattenmeer. Mit den Fahrrädern fuhren wir zunächst zum Treffpunkt. Dort angekommen, zogen wir unsere Schuhe und Socken aus und bekamen eine Einweisung über die Gefahren im Watt.
Zu Beginn erklärte uns der Wattführer, Jan Akkermann, eine Heilpflanze namens Strandwermut, die in salzhaltigen Küstenregionen wächst. Früher wurde sie als Heilmittel gegen Darmbeschwerden genutzt. Ein freiwilliger Schüler durfte die Pflanze probieren und berichtete anschließend, dass sie sehr bitter schmeckte.
Danach gingen wir durch den Schlick und lernten verschiedene Muschelarten kennen. Der Wattführer bat uns, Herzmuscheln zu suchen. An einer Pfütze legten wir die Muscheln ins Wasser und beobachteten, wie einige sich eingruben, um sich vor Feinden zu schützen. Außerdem erfuhren wir etwas über die Klaffmuschel, die sich durch das Ausstoßen von Wasser verteidigen kann. Auch die Pfeffermuschel wurde uns gezeigt. Sie versorgt sich durch ein kleines tiefes Loch mit Sauerstoff.
Besonders spannend war die Geschichte eines Jungen, der einmal fast im Schlick versunken wäre. Nur mit Hilfe von acht Männern und einem Seil konnte er gerettet werden. Anschließend durften wir selbst bis zu den Knien im Schlick stehen. Dabei merkten wir, wie schwierig es ist, sich daraus zu befreien. Unser Wattführer erklärte, dass wir nicht weitergehen dürften, da dort ein Bereich mit sehr tiefem Schlick und einem etwa drei Meter tiefen Abgrund beginnt.
Nach vielen interessanten Informationen und Erlebnissen machten wir uns langsam auf den Rückweg zu unseren Fahrrädern. Anschließend fuhren wir zurück zur Jugendherberge. Die Wattwanderung war ein spannendes Erlebnis, bei dem wir viel über das Wattenmeer und seine Bewohner gelernt haben.
Text: Charlotte Bauer, Natalie Hempeler, Malia Riehl und Stella van Houtum (redaktionell zusammengefügt von Mario Ziegler)
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