Symbolbild. Foto von David Bruwer auf Unsplash

Mit dem Frühling beginnt für viele Menschen eine besondere Zeit: die Fastenzeit. Sie startet am Aschermittwoch und dauert bis Ostern. Aber keine Sorge – Fastenzeit bedeutet nicht, dass man wochenlang hungrig sein muss oder auf alles verzichten soll, was Spaß macht. Ganz im Gegenteil: Es geht darum, bewusster zu leben und sich zu fragen: Was tut mir gut? Wovon könnte ich mal eine Pause gebrauchen?

Was ist die Fastenzeit eigentlich?

Die Fastenzeit kommt aus dem christlichen Glauben. Sie erinnert an Jesus Christus, der sich nach seiner Taufe 40 Tage in die Wüste zurückzog, ohne zu Essen und zu Trinken und Zeit nahm, um zur Ruhe zu kommen, zu beten und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Bis heute ist die Fastenzeit deshalb eine Zeit zum Nachdenken, Ausprobieren und Neu-Anfangen. Und das Beste: Jede und jeder kann Fasten ganz unterschiedlich gestalten. Viele denken beim Wort Fasten sofort an Essen. Aber heute verstehen viele Menschen Fasten viel breiter. Fasten kann heißen, auf etwas zu verzichten – oder bewusst etwas Gutes zu tun. Zum Beispiel:

  • weniger am Handy sein
  • mehr Bewegung
  • besser auf sich selbst achten
  • öfter Danke sagen oder freundlich sein
  • sich jeden Tag einen kleinen positiven Moment gönnen

Damit die Fastenzeit nicht nur ein Gedanke bleibt, sondern richtig Spaß macht, laden wir euch ein, mitzumachen – allein oder gemeinsam als Klasse, Freundesgruppe oder Familie.

Jeder kleine Schritt zählt

Die Fastenzeit ist keine Pflicht und kein Wettbewerb. Sie ist eine Einladung, Neues auszuprobieren, zur Ruhe zu kommen und gut mit sich selbst umzugehen. Vielleicht fragst du dich: Was möchte ich mir in dieser Zeit gönnen – und wovon möchte ich mir eine Pause gönnen? Egal, wie du dich entscheidest: Jeder kleine Schritt zählt.