VON MARLON MÖLLER, MORITZ RAUCH, 7A

Die Tora in der Synagoge Felsberg
Die Tora in der Synagoge Felsberg. Foto: Ch. Berger/CJD Oberurff

„Polizeischutz an Nikolaus“. Am 6. Dezember 2019 fuhren wir (Klasse 7a) zusammen mit der Klasse 7d zur Synagoge Felsberg. Dort angekommen, wurden wir freundlich von Christopher Willing (Vorsitzender des Vereins zur Rettung der Synagoge Felsberg e.V.) in Empfang genommen. Von außen sah man schon, dass die Synagoge Felsberg renoviert werden muss, denn an den Wänden fehlt zum Teil der Putz. Durch Spenden möchte der Verein zur Rettung der Synagoge das Gebäude renovieren und umgestalten.

Felsberg, Stadt im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis, gut 20 Kilometer südlich von Kassel

In der Synagoge wurden unsere im Religionsunterricht gestellten Fragen von Herrn Willing beantwortet. Um auf den ersten Satz zurückzukommen, „Polizeischutz an Nikolaus“: Die Synagoge wurde mit zwei Streifenwagen überwacht, weil nach dem tragischen Anschlag in Halle die Polizei kein Risiko mehr eingehen will. Um zu den Informationen zu kommen, das Haus wurde 1842 als Synagoge erbaut und 1938 im Innenraum verwüstet (Novemberpogrome 1938). Später war die Synagoge unter anderem ein Restaurant, eine Kneipe und eine Pizzeria, bevor sie jetzt wieder als Synagoge genutzt wird. Nach vielen interessanten Informationen zum Judentum begaben wir uns in den Gebetsraum. Vor Betreten des Raumes mussten wir Jungen eine Kippa oder eine andere Kopfbedeckung aufziehen. In dem Raum werden drei Tora-Rollen aufbewahrt, welche Herr Willing uns gezeigt hat. Die älteste Tora-Rolle war 250 Jahre alt! Der Ausflug war sehr informativ und wir haben viel dazu gelernt.

(Gestaltung: BUB)