Von Ralf Kupries, Kunstlehrer

Bilder selbst zum Laufen bringen. Foto: privat
Bilder selbst zum Laufen bringen. Foto: privat

Am 9. Oktober stand für die Realschulklassen 8c und 8d im Rahmen des Kunstunterrichtes ein Besuch im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt auf dem Programm. Das Besondere daran: Es sollte nicht nur bei der Theorie bleiben.

Trickfilme selbst hergestellt

Im Museum gab es natürlich viel zu sehen und die Zeit war dafür zu kurz. Von den ersten Filmapparaten über einen Original-Helm von Darth Vader aus dem Film Krieg der Sterne bis zu einem echten Oskar aus Hollywood und einer green-screen-Landschaft gab es eine Menge an Austellungsstücken zu bewundern und auch auszuprobieren. Noch mehr Spaß haben aber auf jeden Fall die anschließenden Workshops gemacht, in denen verschiedene Trickfilme selbst hergestellt wurden. Die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen.

Pixilation-Klassiker

Peter Gabriel — Sledgehammer from Adam Fromm on Vimeo.

Entweder wurden Animationsfilme im Stop-motion-Verfahren mit Hilfe von Papierschablonen hergestellt (das kenne die meisten auch als Knetmännchen-Version) oder andere Gruppen versuchten sich – ganz modern mit Tablets – an der Pixilation. Wer so viel arbeitet, hat auf jeden Fall auch eine Belohnung verdient. Und da man schon mal in Frankfurt war, bot natürlich der Weihnachtsmarkt oder die Zeil in der Nähe die besten Möglichkeiten.