VON MIKA HENKE, 8E


SpaceX Falcon 9 makes historic space flight © Sky News/Youtube

Am 1. Juni 2020 startete Space X, ein US-amerikanisches Telekommunikationsunternehmen, erstmals eine bemannte Rakete eines Privatunternehmens Richtung ISS. Die Rakete Falcon 9 hob mit den Astronauten Robert Behnken und Douglas G. Hurley von der Kennedy Space Center Richtung Orbit. Das war das erste Mal seit 10 Jahren, dass von diesem Raumhafen wieder Astronauten Richtung Weltraum geschickt wurden.

Kennedy Space Center, Cape Canaveral

Die Raumanzüge, die die Astronauten trugen, sind vor allem dafür gedacht, Druckunterschiede gut auszuhalten. Die Helme waren bis auf das große Visier mit einem sogenannten Resin-3D-Drucker hergestellt. Außerdem hatten die Handschuhe kleine Pads an den Fingern, die es den Astronauten ermöglichen, die Touchbildschirme im Inneren der Rakete zu bedienen. Das gesamte Interface der Bedienoberfläche wurde durch Touch bedient. Die Rakete besteht aus drei Teilen: Zwei Boostern und die „Dragon Crew Capsule“, wo sich die Crew befindet. Zunächst wird der erste Booster gezündet. Es ist dafür gedacht, dass die Rakete in die Umlaufbahn der Erde kommt. Dort angekommen wird er abgeworfen und der zweite Booster wird aktiviert. Er dient dazu, die Kapsel auf 27’000 Kilometer pro Stunde zu beschleunigen und langsam auf die gleiche Umlaufbahn wie die ISS zu bringen. Der erste Booster, der der ja abgeworfen wurde, landet wieder, entweder auf einem Schiff im Meer oder direkt bei der Kennedy Space Station und kann für den nächsten Start vorbereitet werden. Der zweite Booster wird auch noch abgeworfen, leider kann er nicht zurückgeführt werden. Der Booster der Falcon 9 ist vorher schon mehrere Male gestartet. In der Stratosphäre angekommen, bahnt er sich also in 16 Stunden seinen Weg Richtung ISS. Am Schluss kamen Bob und Doug sicher an der ISS an.


Starlink Mission © SpaceX/Youtube

(Gestaltung: Andreas Bubrowski)