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Biologieunterricht zum Anfassen: Sezieren eines Schweineauges

VON LUISA PAETSCH UND CARLA PILGER, 7C

Seziertes Schweineauge | Foto: privat
Seziertes Schweineauge.

Wie Biologieunterricht zum Anfassen im wörtlichen Sinne geht, beschreiben Luisa und Carla anhand der Protokollierung einer Laboruntersuchung: Sezierung eines Schweineauges.

Material

  • eine Sezierschale,
  • Schere/Skalpell,
  • Auge vom Schwein,
  • Smartphone zum Bildermachen

Beschreibung der Durchführung und Erfahrungen

Am Anfang erklärte uns unsere Biologielehrerin, Elena Röse, was wir beim Sezieren zu beachten haben. Danach gab sie uns ein Arbeitsblatt, was wir besprachen. Anschließend wurden die Werkzeuge ausgeteilt. Zu den Werkzeugen gehörten: Eine Sezierschale mit Wachsboden, das Schweineauge und eine Schere. Der Wachsboden dient zum Feststecken einzelner Teile, damit sie an Ort und Stelle bleiben.

Isolierte Linse eines Schweineauges | Foto: privat
Isolierte Linse eines Schweineauges. Die Anzeigen wurden vorsichtshalber „deaktiviert“.

Zuerst haben wir das überschüssige Fleisch vom Auge abgetrennt und den Sehnerv untersucht. Dann versuchten wir das Auge zu öffnen, was jedoch durch die harte Lederhaut schlecht funktionierte. Zum Öffnen schnitt Frau Röse mit einem Skalpell einen Schnitt in die Lederhaut, damit wir es leichter öffnen konnten. Beim Aufschneiden mussten wir aufpassen, dass wir den Glaskörper nicht beschädigen, da dieser leicht kaputt geht. Anschließend versuchten wir, die Linse vom Auge zu trennen, ohne sie zu verletzen. Als man diese auf ein Stück Zeitungspapier legte, konnte man gut sehen, dass diese wie eine Lupe funktioniert. Danach überprüften wir, ob die Hornhaut überall durchsichtig ist. Dann versuchten wir, die Netzhaut von dem hinteren Teil des Auges zu trennen. Die Netzhaut hat eine zartrosa Farbe. Anschließend haben wir die Reste des Auges in eine Plastiktüte getan und die Schalen gewaschen und abgetrocknet.

Das Sezieren hat uns sehr viel Spaß gemacht, da es interessant war, auch mal selbst zu sehen, wie so etwas aussieht und zwar nicht nur im Biobuch.

(Gestaltung: BUB)

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