Vier ehemalige Schüler kehren an die CJD Christophorusschule Oberurff zurück – und bringen neben vielen Erinnerungen auch eine großzügige Spende mit.

(v.l.) Harald von Scharfenberg. Iris Kramer, Kathrein von Buttlar, Reinhard Theis mit Schulleiter Christoph Heimbucher.

Wie sehr sich eine Schule in sechs Jahrzehnten verändern kann, erlebten vier ehemalige Schülerinnen und Schüler der CJD Christophorusschule Oberurff bei ihrem Besuch am Tag der offenen Schule. 60 Jahre nach ihrem Abitur kehrten sie an den Ort zurück, an dem sie einst die Schulbank gedrückt hatten. Gemeinsam mit Schulleiter Christoph Heimbucher nutzten sie die Gelegenheit, Erinnerungen aufleben zu lassen und die Schule von heute kennenzulernen. Bei einem Glas Sekt oder Wasser entwickelten sich schnell angeregte und herzliche Gespräche. Namen ehemaliger Lehrer wurden ausgetauscht, Geschichten von früher erzählt und mitgebrachte Fotos aus der eigenen Schulzeit betrachtet. Dabei wurde deutlich: So manches ist noch wiederzuerkennen, vieles hat sich jedoch verändert. Zahlreiche Neubauten zeugen von der Entwicklung der Schule. Auch die Erinnerung daran, dass es früher deutlich weniger Schülerinnen und Schüler gab, sorgte für Gesprächsstoff. Staunen und Verwunderung begleiteten den Rundblick durch die vertraute und doch neue Schulwelt.

Ein besonders erfreulicher Moment war die Spende von Harald von Scharfenberg. Aus alter Verbundenheit mit seiner ehemaligen Schule überreichte er einen Scheck über 5.000 Euro für bedürftige Schülerinnen und Schüler. Damit wird aus der Erinnerung an die eigene Schulzeit ganz konkrete Unterstützung für junge Menschen von heute. Die Schulleitung bedankte sich herzlich für diese großzügige Geste. Der Besuch zeigte eindrucksvoll, dass die Verbindung zur eigenen Schule auch nach 60 Jahren lebendig bleiben kann. Ein Wiedersehen voller Erinnerungen, ein herzlicher Austausch zwischen gestern und heute – und ein Zeichen dafür, dass Gemeinschaft weit über die Schulzeit hinausreicht.