Von Nicolas Gessner hm.png (Klasse Gym-5e, WEBLOG AG)

Zu viel Fleisch ist ein Problem. Es ist nicht nur ungesund, es schadet auch der Umwelt. Jedes Schwein, was gegessen wird, musste vorher geboren werden und heranwachsen. Das klinkt erst mal harmlos, aber das ist es nicht.

Der durchschnittliche Deutsche um 50 (das Durchschnittsalter der Lehrer liegt etwas darüber), hat in seinem bisherigen Leben 590 Hühner verspeist1. Foto: Tomás Castelazo, Gestaltung: BUB

Denn es gibt im Laufe seines Lebens viel schädliches Gas ab. Das Gas schadet bei einem Schwein kaum, aber bei vielen Hunderttausenden Schweinen schon.

Rülpsen schadet der Umwelt

Alle anderen Tiere und auch wir Menschen scheiden ebenfalls diese schädlichen Treibhausgase, wie CO2 und Methangas, aus. Pflanzen benötigen sogar CO2, so wie wir Menschen den Sauerstoff. Sie nehmen es auf und bilden bei einem Vorgang, der sich Photosynthese nennt, daraus wieder Sauerstoff. Leider gibt es nicht genug Pflanzen, um das ganze überschüssige CO2 wieder zu Sauerstoff zu machen. CO2 führt langfristig zur Klimaerwärmung, dem sogenannten Treibhauseffekt. Durch diese Erderwärmung, verbunden mit weniger Niederschlägen, werden schlechtere Ernteerträge, vor allem in den Entwicklungsländern erwartet. Dadurch wird sich die Hungersnot in diesen Gegenden vergrößern. Die schlimmsten Treibgasausstoßer sind die Kühe, sie schaden durch Wiederkäuen und Rülpsen der Umwelt mehr, als der ganze Flugverkehr der Erde.

Der Verfasser, Junior-Onlineredakteur Nicolas. (*)

Fleisch zu essen ist in angemessenen Mengen sogar gesund. Fleisch enthält zum Beispiel mehr Eiweiß als ein Ei. In den Industrieländern essen wir aber zu viel Fleisch. Das liegt auch daran, dass es heutzutage viele Fastfood-Ketten gibt, was immer mehr Massentierhaltung zur Folge hat. Dadurch wird das Fleisch immer billiger. Leider gehen wir deswegen nicht mehr so sorgfältig mit dem Fleisch um wie noch vor 50 Jahren und essen viel zu viel davon!

Das sind die Durchschnittswerte des Fleischkonsums von uns Deutschen2.

(*) Gestaltung: Andreas Bubrowski

  1. Außerdem: jeweils 2,5 Schafe und Rinder; jeweils 29,4 Puten und Schweine; 7,5 Gänse und etwas mehr als 32 Enten. Quelle: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
  2. Quelle: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland