Corona-Pause: Ruhe finden! Frühlingsboten entdecken? Foto: BUB
Corona-Pause: Ruhe finden! Frühlingsboten entdecken? Foto: BUB

Auf der Gesamtkonferenz letzten Montag hat Schulleiter Günter Koch auf einen wichtigen, vielleicht den wichtigsten, Aspekt im Umgang mit der Corona-Pause hingewiesen: Im Moment geht es um ganze 13 Tage Unterrichtsausfall. Ob es dabei bleibt, werden wir am Ende der Osterferien sehen. Aber im Moment: DREIZEHN. Es gib keinen Grund angesichts des Unterrichtsausfalls in Panik zu verfallen, hektische Betriebsamkeit zu entwickeln, sich und anderen Stress zu machen. Beste Prophylaxe des Augenblicks ist: Ruhe finden und versuchen, ruhig zu bleiben.

Und wenn alle Stränge reißen – wenn ein Schüler zwei Wochen KEINEN Unterricht hat, was einer ganz normalen Rekonvaleszenz bei einem grippalen Infekt entspricht, dann wird das KEINEN wesentlichen Einfluss auf die Leistungen haben, haben können.

Das „Ruhe finden“ betrifft alle am Schulbetrieb Beteiligten, zuerst Kinder/Jugendliche und ihre Lehrer, dann die Eltern. Nehmen wir das Hauptfach Mathematik in der Sek I. Es fallen in den 13 Schultagen ganze vier Doppelstunden aus. In dieser Zeit sind wir Lehrer angehalten, mit unseren Schülern – bei Bedarf auch mit den Eltern – in einen entspannten (!) Dialog zu treten. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass viele Eltern höchst wahrscheinlich im Moment einem Spektrum von zu bewältigenden Problemen ausgesetzt sind, von denen der Ausfall eines Dutzends Unterrichtstage noch das Geringste ist.

Angestellte müssen um ihren Job bangen, Selbständige sehen ihre wirtschaftliche Existenz bedroht, Ärzte und medizinisches Personal sind zusätzlicher Gesundheitsgefährdung ausgesetzt… Die Gesamtkonferenz hat uns ein Bündel nützlicher Empfehlungen formuliert. Ein Unterrichtsersatz kann über das letztens implementierte System einer SchulCloud, aber natürlich auch über das seit 2012 von der Schule entwickelte soziale Netzwerk CJD2go oder das verbindliche Medium E-Mail laufen. Und wenn alle Stränge reißen – wenn ein Schüler zwei Wochen KEINEN Unterricht hat, was einer ganz normalen Rekonvaleszenz bei einem grippalen Infekt entspricht, dann wird das KEINEN wesentlichen Einfluss auf die Leistungen haben, haben können. Versuchen wir es einfach mal: Ruhe zu finden und trotz alledem ruhig zu bleiben. ANDREAS BUBROWSKI