Wer in den Ferien nicht in den Urlaub fährt, der sollte einmal über einen Ausflug nach Kassel-Wilhelmshöhe in die Kurhessen-Therme nachdenken. Die Therme ist kein normales Schwimmbad mit Sportschwimmbecken, sondern ein Gesundheits- und Erholungsbad mit vielen Möglichkeiten zum Entspannen und Erholen. Wellness steht hier im Vordergrund.

Winterimpressionen. Foto: © Kurhessen Therme Kassel

Die Therme wurde vor mehr als 17 Jahren konzipiert. Die vier Elemente Wasser, Luft, Erde und Feuer sind Paten in der Kurhessen-Therme. Schon beim Betreten fühlt man die fernöstliche Atmosphäre. Der Mittelpunkt der Therme ist eine Bäderlandschaft mit etwa 1.200 Quadratmeter Wasserflä­che, gefüllt mit Thermalsolewasser aus der eigenen Thermalsolequelle.

106 Meter lange Wasserrutsche

Die Liegebuchten, Wasserfälle, sprudelnden Quellen und Inseln sorgen für eine besondere Atmosphäre. Auch das Gefühl, bei Minusgraden draußen zu schwimmen, ist einzigartig. Nach dem Schwimmen laden die Ruhe­räume zur Entspannung ein. Wer ein bisschen mehr „Action“ bevo­rzugt, kann sich auf die 106 Meter lange Wasserrutsche, die im Außenbe­reich steht, stürzen, was allerdings bei Minusgraden echten Mut erfordert. Wer auf Sauna steht, kommt in der Kurhessen-Therme auch nicht zu kurz.

Es gibt neun original finnische Blockhaussaunen. Außerdem jeweils eine Licht- und Kräutersauna sowie ein irisch-römisches Dampfbad. Auch ein asiati­scher Duftgarten und eine Solegrotte laden zum Entspannen ein. Die Besuchszeiten staffeln sich von anderthalb Stunden (Einzelkarte: 13 Euro) bis Tagesbesuch (25 Euro pro Person). Für 19 Euro kann man vier Stunden verweilen. Besucher wundern sich immer wieder, wie selbst bei Wellness die Zeit schnell verrinnen kann. KATHARINA WOLLMERT

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(Gestaltung: Andreas Bubrowski)