Von Mirijam Brems (Jahrgangsstufe 13)

Klimawandel – was ist das? Bedeutet Erderwärmung, dass das Wetter besser wird, der Sommer länger anhält? Wären dies die einzigen Folgen, würden Staatsoberhäupter sich wohl kaum damit befassen.

xl_klima1Kondensstreifen über Nordhessen. Klimawandel ist selbst gemacht. (*)

Im Gegensatz zu Deutschland ist in anderen Teilen der Welt der Klimawandel schon deutlich zu spüren. In den USA nimmt die Anzahl der Wirbelstürme kontinuierlich zu. Durch Dürren breiten sich die Wüsten in Afrika, Zentralchina und den Mittelmeerregionen immer weiter aus und in einigen armen Ländern kosten vermehrte Überschwemmungen viele Leben.

Wenn wir erst betroffen sind, ist es zu spät

Schaut man genauer hin, kann man auch bei uns die Anzeichen des Klimawandels erkennen. Erinnert sei  zum Beispiel an 2002, als die Überschwemmung der Elbe große Zerstörung anrichtete oder an die Rekordsommer 2003 und 2006, als die Dürreperiode zu Ernteausfällen führte und die Existenz einiger Landwirte bedrohte.

xl_windradAlternative Windenergie – Baustelle für ein Windrad. (*)

Die Situation auf der Welt wird in den nächsten Jahren nicht besser werden. Das Leben wird durch extreme Wetterbedingungen, Trinkwasserknappheit und Überschwemmungen – als Folge des ansteigenden Meeresspiegels – erschwert. Der Klimawandel scheint unaufhaltsam zu sein. Viele denken, momentan betrifft es mich ja noch nicht und allein kann ich sowieso nichts dagegen tun. Genau das ist ein großer Fehler. Denn wenn wir erst bereit sind, etwas zu tun, wenn wir betroffen sind, ist es zu spät.

xl_flaschenKampf gegen wilde Müllkippen in der Landschaft. (**)

Zum Glück denken nicht alle so. Es wird an umweltfreundlicher Energieerzeugung geforscht, Länder setzen sich selbst Richtlinien zur Verringerung vom CO2 Ausstoß. Es wird einiges unternommen, um das Umweltbewusstsein der Bevölkerung zu fördern. Inzwischen gibt es sogar einige Schüler und Lehrer, die sich aktiv dafür einsetzen, zum Beispiel den CO2-Ausstoß ihrer Schule zu minimieren. Dadurch fungieren sie nicht nur als Vorbild für andere, sie werden in vielerlei Hinsicht dafür belohnt: Die Schule spart Energiekosten und kann damit andere Projekte finanzieren, Schüler entwickeln ein Klima- und Umweltbewusstsein, welches in Zukunft wichtig für die Eindämmung des Klimawandels sein wird.

xl_klima2Herrscht Hochdruckwetter, wird die Umweltbelastung sichtbar: binnen eines halben Tages ist der Himmel durch Flugzeugabgase bewölkt. (*)

Zum Beispiel können Schüler in einer Klima-AG ihre eigenen Ideen einbringen und gemeinschaftlich verwirklichen und es gibt sogar Wettbewerbe, an denen Schulen teilnehmen können und tolle Gewinne für innovative Einfälle abfassen können (Energiesparmeister 2009 hm.png). Außerdem gibt es Institutionen, die Klimaschutz-Projekte gerne unterstützen (AKTION KLIMA! hm.png).

Voting: Projekt Klima-AG

Ist es bei solchen Aussichten nicht eine Überlegung wert, ein Projekt zum Thema Klimaschutz an unserer Schule aufzuziehen?

Zur Zeit sind keine Umfragen verfügbar.

(*) Fotos/Gestaltung: Andreas Bubrowski
(**) Foto: © Christina Graf, Moers