Politik & Gesellschaft

E-Autos: Heldenhafte Klimarettung oder irreführender Klimapopulismus?

© Twitter Inc.

Fast verzweifelt wird über die als seriös geltenden Medien täglich versucht zu „vermitteln“, dass Fahrer von E-Autos besonders verantwortungsbewusst und engagiert – kurz irgendwie turbo cool – wären. Dabei wurden von echten Fachleuten, also Ingenieuren, das E-Auto-Konzept von Anfang an eher belächelt (Emissionsfreie E-Autos gibt es gar nicht). E-Auto-Fahrer sind also womöglich eher uncool, weil sie aufgrund naiver Gutgläubigkeit die Umwelt zusätzlich belasten statt sie zu „retten“. Und es kommt noch schlimmer…

Bauer Crístian Espínola aus Chile: „Ihr opfert uns!“

In einer bewegenden ZDF-Reportage wurde neulich ein weiterer bislang gänzlich ausgeblendeter Aspekt der Folgen unserer „Liebe zur Weltrettung“ via E-Autos dokumentiert: Die massenhafte Gewinnung des Rohstoffs Lithium, Grundstoff bei der Herstellung von Autobatterien, bedroht und vernichtet in den Abbaugebieten die Lebensgrundlage der indigenen Bevölkerung!

Bauer Crístian Espínola aus Chile: „Ihr opfert uns!“, denn die Folgen, etwa in Chile sind dramatisch:

(1) Grundwasserspiegel sinkt ab,

(2) Flussläufe trocknen aus,

(3) auf früheren Ackerflächen gedeiht gar nichts mehr.

Fazit: Wer nicht zu den VIPs gehört, die ein teures E-Auto mit kurzer Reichweite täglich an einer E-Ladestation anzudocken haben, sondern ganz traditionell tanken fahren muss, um dann mit in der Regel energieoptimierten Motoren und schadstoffminimierten Abgasen hunderte Kilometer bequem reisen zu können, braucht kein schlechtes Gewissen zu haben. Möglicherweise ganz im Gegenteil. ANDREAS BUBROWSKI

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