Ferien & Freizeit

Ich glaub, der Teufel will mich holen

AUS DER MEDIENWERKSTATT ONLINEREDAKTION/WEBLOG AG

Den Verfasser hat es erwischt.
Foto: privat

Wie alle Kinder freute auch ich mich auf meine Sommerferien. Wir hatten vor, in der ersten Woche in den Urlaub zu fahren. Doch es kam nicht dazu. Direkt am ersten richtigen Ferientag musste ich in die Notaufnahme. Nach ein paar schmerzhaften Stunden Warten hatte ich meine Diagnose: Blinddarmentzündung! Während ich behandelt wurde, bekam ich meine ersten Antibiotika. Wenige Stunden später lag ich dann schon in meinem Krankenhausbett. Am nächsten Morgen kam der Stationsarzt zu mir und bat mich, mich auf die Operation vorzubereiten. Ein paar Stunden später war ich dann wieder in meinem Bett. Die nächsten Tage übte ich das Aufstehen, beschäftigte mich mit meinem Handy, ruhte mich aus und empfing Besuch. Nach fünf Tagen Aufenthalt war ich dann wieder aus dem Krankenhaus entlassen und durfte endlich nach Hause. Endlich Ferien genießen.

Eine Woche später: Ich dachte, ich hätte mein Pech überwunden, doch dann während eines Besuches an der Nordsee mit vielen leckeren Fischbrötchen verspürte ich abends ein ungutes Gefühl in meinem Bauch. Da es eine Nebenwirkung von meiner Operation sein konnte, fuhren wir ins nächstgelegene Krankenhaus. Die sagten mir dann, ich hätte eine Lebensmittelvergiftung oder etwas Ähnliches. Am nächsten Morgen fühlte ich mich schon wieder besser, so dass wir nach Hause fahren. Da war meine Pechsträhne dann zu Ende. DENNIS RUHWEDEL (7E)

„Der Teufel ist hinter mir her…“ – ein Whatsapp-Chat

Verfasst von Jeannine

Am 6. Juli 2018 schrieb der beste Freund Dennis Ruhwedel eine Whatsapp-Nachricht an Jeannine Gill. In dem folgenden Chatverlauf wurden alle Rechtschreibfehler von Dennis Ruhwedel rausgenommen:

Dennis: Ich glaub der Teufel will mich holen…
Jeannine: O-ha, why?
Dennis: Ich bin schon wieder krank.
Jeannine: Was hast du denn?
Dennis: Lebensmittelvergiftung.
Jeannine: Was? Von?
Dennis: Keine Ahnung.
Jeannine: Liegst du schon wieder im Krankenhaus?
Dennis: Ne, wir waren kurz da und die haben gesagt, ich soll einfach ins Bett.
Jeannine: Ah.
Dennis: Ja…
Jeannine: Krass, Gute Besserung.
Dennis: Danke.

Erst eine Woche davor, schrieb Dennis Ruhwedel Jeannine Gill bereits diese Nachrichten:

Dennis: Bin im Krankenhaus.
Jeannine: Was? Warum?
Dennis: Blinddarm…
Jeannine: O-ha. Hattest du OP?
Dennis: Ja!
Jeannine: Krass, Gute Besserung.
Dennis: Danke. Muss aufhören. BB.
Jeannine: BB.

(Gestaltung BUB)

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