Schule

Chorfreizeit

Erlebnisbericht von Ashley-Ann Schlüter

Engagiertes Aufführen von Sketchen. Selfie der Verfasserin.
Engagiertes Aufführen von Sketchen. Selfie der Verfasserin.

Knüllgebirge – Wie ihr sicher alle wisst, fahren unsere Chöre, „kleiner“( 5. – 7. Kl.) und „großer“ (8.Kl. – 13.), das Streichensemble sowie das Orchester immer um diese Zeit herum zu einer Chorfreizeit ins Knüllgebirge oder unter Eingeweihten „in den Knüll“. Dadurch sollen die Schüler sich untereinander besser kennen lernen und der gegenseitige Zusammenhalt soll gefördert werden. Auch ich war diesmal wieder dabei. Nur dieses Jahr bin ich zum ersten Mal beim großen Chor. Ich war gespannt, welche Veränderungen das mit sich bringen würde.

Selbst bestimmen, wann es ins Bett ging

Juhu! Wir durften länger aufbleiben, sprich selbst bestimmen, wann es ins Bett ging. Einzige Regel: am nächsten Morgen fit, munter und ganz wichtig pünktlich zum Frühstück selbständig zu erscheinen. Das Programm der nächsten Tage: Frühstück – Proben – Freizeit – Mittagessen – Freizeit – Probe – Freizeit – Abendessen – Freizeit. Doch nicht nur in den Proben, sondern auch in der Freizeit wurde musiziert und gesungen. Da jeder mit jedem musizierte, vielseitige Spiele und rege Gespräche untereinander stattfanden, wurde unser Miteinander, unser Gemeinschaftsinn, gestärkt – egal in welcher Klasse, zu welcher Gruppe oder Alter man angehörte.

Das besondere Highlight war erneut die Knüll-Rallye und der bunte Abend! Bei der Knüll-Rallye wird man in Gruppen eingeteilt, welche jede für sich ein Thema, einen Schlachtruf und einen Sketch überlegen. Man kann sich das wie eine Schnitzeljagd vorstellen, bei der man verschiedene Stationen mit Aufgaben bewältigen muss. Beim Lösen der Aufgaben werden Punkte verteilt, so dass später eine Siegergruppe feststeht. Die Gruppen werden bunt zusammengewürfelt und können die Aufgaben nur gemeinsam lösen. Für den bunten Abend gab es diesmal ein paar Erneuerungen! Jede Gruppe musste zusätzlich ein Lied (Titel wurde per Los vergeben) singen und dieses in einen selbstüberlegten Sketch einbauen. Um das Ganze noch schwieriger zu machen, zog jede Gruppe noch ein Tier per Los, welches ebenfalls im Sketch vorkommen musste. Meine Gruppe waren die Sternenkrieger, passend dazu hatten wir das Lied „einen Stern“ von DJ Ötzi gezogen, als Tier einen Hasen. Das war vielleicht mal eine Herausforderung!

Nach der Rallye freuten wir uns alle auf den bunten Abend. Pure Aufregung lag in der Luft! Begonnen wurde mit den Sketchen, danach – und das ist immer wieder das Beste – begann das Einknüllen! Das kann man gar nicht beschreiben, dass muss man erleben. Es werden Rätsel gestellt, welche man lösen muss. Dazu darf an der Stelle natürlich nichts „verraten“ werden. Nachdem wir alle viel gelacht hatten, kam die Siegerehrung. Den ersten Platz belegten „The Strikes“, dicht gefolgt von „Flower-Power“. Völlig ausgepowert, mit viel Verlangen nach Schlaf, dafür mit um so mehr schönen Eindrücken verabschiedeten wir uns Freitagvormittag von unseren neu gefundenen Freunden.

(Gestaltung: BUB)

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