Buß- und Bettag 2011: Es muss sich etwas ändern

Genug ist genug“ heißt das Motto des diesjährigen Buß- und Bettages. Schüler und Mitarbeiter unserer Schule beschäftigten sich in Gottesdiensten in Bad Zwesten, Jesberg, Oberurff, Zimmersrode und Kleinenglis mit diesem Satz, der in sich die Aufforderung enthält, den negativen Entwicklungen unserer Zeit entgegenzuwirken.

Buß- und Bettag 2011: Fiktiver Dialog im Jahr 2061 – im Evangelischen Kirchspiel Bad Zwesten. (*)

In der kleinen, familiär anmutenden Kirche in Oberurff etwa wies Pfarrerin und Religionslehrerin Nicole Moritz mithilfe einer engagierten Gruppe Oberstufenschüler auf die weltweiten Nöte und Katastrophen hin, gegen die massiv protestiert werden solle. „Es kann so nicht mehr weitergehen, es muss sich etwas ändern“, hieß es anhand unseres blauen Planeten Erde, den eine symbolische Schraubzwinge fest im Griff halte.

Gottesdienst in Bad Zwesten

Bild: Andreas Bubrowski/CJD-UPDATE

Gottestdienst in Oberurff

Bild: Jonas Knupp/CJD-UPDATE

Ein fiktives Gespräch zweier Astronauten, die sich im Jahr 2061 über den Stand der Dinge unterhalten, stimmte eher pessimistisch. Denn auf die Frage des einen, ob die Menschheit aus ihren Fehlern gelernt habe, gab es statt einer Antwort nur Schweigen. „Wir tragen die Verantwortung für unsere Erde“, sagte Pfarrerin Moritz. Dazu gehöre es, ihren Aufschrei zu vernehmen und das bewusste Gestalten der Zukunft anzugehen. MARISE MONIAC

Kann man die Welt mal eben schnell retten1?

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Tim Bendzko – Nur Noch Kurz Die Welt Retten (Official Video)

Gestaltung: abu

  1. Der Chart-Breaker von Tim Bendzko wurde im Gottestdienst von Schülern musikalisch aufgegriffen und vielfältig hinterfragt.

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Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken | Zuletzt aktualisiert: 17.11.2011, 22:15 Uhr


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One Response to Buß- und Bettag 2011: Es muss sich etwas ändern

  1. Ein fesselnder Gottesdienst in Gemünden

    Zum Buß- und Bettag gestalteten die Haupt- und Vorkonfirmanden den Gottesdienst in Gemünden. Das Thema:

    „Was fesselt mich, welche Grenzen habe ich oder setze ich mir selbst?“

    Die Konfirmanden stellten bildlich dar, mit welchen „Fesseln“ man sich einschränken lassen kann:

    • immer die Beste,Schönste und Dünnste sein…
    • Sucht, wie Rauchen, Alkohol und Spiel
    • der Freundeskreis/die Clique. Wenn du nicht das machst was ich will, bist du nicht mehr mein Freund.

    Pfarrer Noll stellte nun in seiner Predigt die Frage, wie man sich von solchen unangenehmen Fesseln befreien kann. Er las aus der Bibel die folgende Stelle vor:

    Zur Freiheit hat uns Christus befreit. Laßt euch das Joch nicht wieder auferlegen.

    Man solle über seine Fesseln nachdenken, damit sei schon ein großer Schritt getan. Vertrauen auf Gott und Zuversicht auf seine Hilfe haben.

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